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Und woran glaubst Du so? (VII)

Dienstag, Januar 27th, 2015

Star WarsEs sind die Sterne. Ich glaube an die Allmacht der Gestirne. An das Universum! Seine unendliche Weisheit und Weite, vor der wir Menschen doch so klein sind. Und so bedeutungslos.
Denn was immer wir auch tun, hier auf unserer kleinen Erde, es ist uns vorherbestimmt seit Jahrmillionen. Vorherbestimmt durch den Lauf der Gestirne und ihre Konstellationen – jetzt und in
alle Ewigkeit! Wir glauben nur zu handeln oder Entscheidungen zu treffen, dabei ist alles längst entschieden. Der Äonenlauf der Dinge ist nicht aufzuhalten. Der Mensch ist viel zu unbedeutend und ohnmächtig im Angesicht dieser Urkräfte.
Aber ist das nicht auch eine schöne Gewissheit? Hat das nicht etwas ungemein Tröstliches? Es gibt keine Schuld. Es gibt auch keine Unschuld. Es gibt nur das Schicksal, das uns allen vorgegeben ist. Jedem Individuum das seine. Vom Tag seiner Geburt an wird es bestimmt und begleitet durch seine ganz persönlichen Sternzeichen und ihre kosmische Prädestination. Von da an nimmt alles seinen Lauf. Wir können selbst gar nichts tun, um unser Schicksal zu verändern. Wir können im besten Falle versuchen, es vorherzusehen, uns darauf einzustellen, und es so anzunehmen, wie es die Sterne uns vorgeben. Ja, wir können den Sternen und ihren Bildern vertrauen, und wir können uns ihnen anvertrauen. Ebenso, wie wir jenen Berufenen glauben schenken und nachfolgen können, nein besser: sollten, die im Kontakt stehen mit dem Überirdischen. Denn sie sind die Pfadfinder, die Auserwählten, die uns den Weg weisen helfen in den unendlichen Weiten des Universums!

Der Mensch wird geformt durch den unwiderstehlichen kosmischen Flow, die Astrologie beweist uns das jeden Tag aufs Neue. Oder warum, glauben Sie, vertrauen auf der Welt Abermillionen Menschen den Weissagungen ihres persönlichen Horoskops? Warum sorgt der Mond hier für Ebbe und Flut und steuert sogar den hormonellen Zyklus alles Weiblichen? Weshalb orientiert sich die Menschheit schon seit frühester Zeit an Himmelsphänomenen und den Bahnen der Gestirne? Alles nur Hokuspokus? Nur für die, welche die ewige Weisheit der kosmischen Wege in Frage stellen! Nein, hier sind Kräfte am Wirken, von deren Ausmaß wir allenfalls eine vage Vorstellung entwickeln können! Wer wollte sich beispielsweise ernsthaft der Erdanziehung entziehen oder gar widersetzen wollen? Wer dem Licht der Sonne widerstehen? Und diese Kräfte lassen nicht mit sich spaßen. Wer ihnen mit Respekt begegnet, Ihre Macht nicht in Frage stellt, und sich ihnen willig anvertraut, kann der kosmischen Energie teilhaftig werden. Wer sich ihnen aber entgegenstellt, wer sie leugnet, verschmäht, oder gar verhöhnt, setzt sich ihrer zerstörerischen Macht aus, und wird womöglich von ihnen zerschmettert.

(wird fortgesetzt)

© Siegfried Galter 27. 01. 2015